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Kleve im Kreis Steinburg

Und noch mehr Störche …

by admin on Jul.17, 2010, under Kleve und Umgebung

Letztes Jahr haben wir uns schon mal über einen Storch gefreut - doch dieses Jahr haben wir viel mehr Störche als sonst. Zeitweise haben wir bis zu 6 Störche im Voßbarg sehen können.

Anscheinend wird die Gemeinde immer interessanter und nun hat man sich entschlossen, einen Mast für ein Storchenpaar auf dem Gelände des Spielplatzes aufzubauen.

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Paddeln im Kreis Steinburg - Bekau

by admin on Jun.25, 2010, under Kleve und Umgebung

Ich weiss ja, dass man gerne weit fährt, um dann an Attraktionen teilnehmen zu können oder was ganz tolles erleben möchte - zusammen mit seinen Kindern.

Aber man kann auch im Kreis Steinburg einiges mit seinen Kindern machen.

Wenn man 2-4 Stunden an einem Tag zusammen mit seinen Kindern etwas erleben möchte, dann bietet es sich an, die Bekau, die Stör oder die Wilster-Au mit einem Boot zu erkunden.

Wir haben das nun auch einmal mit einer ganzen Klasse gemacht: 10 Kanus, 7 Erwachsene und 23 Kinder - alles mit einer vierten Klasse der Julianka-Schule in Heiligenstedten bei Itzehoe.

Zuerst gab es die üblichen Einweisungen - wie sich das Boot verhält, dass man die Rettungsweste nicht ablegen darf und dass man nicht aufstehen sollte, dass man keine Angst vor Spinnen haben sollte oder dass man mit Naesse rechnen muss - immerhin befinden wir uns auf dem Wasser.

Wir fuhren also von Huje bis an das Ende der Bekau, wo zwei Tische mit Bänke fest installiert sind. Dort sollte ein Abschlusspicknick stattfinden.

Auf den ersten 200 Meter mussten etliche Bootführer ihr Gefährt erst einmal in Griff bekommen - aber dann ging das recht gut bis zum Ende. Die meisten Probleme hatten zwei der drei Kinderboote, die einfach nicht die Kraft hatten bzw. immer Zick-Zack fuhren. Hier muss man also entweder nur auf Boote mit mindestens einem Erwachsenen setzen oder halt die bei der Zusammensetzung sehr gut aufpassen. Aber manchmal sind gerade die Kinder die besten Paddler, von denen man es einfach nicht gedacht hatte.

Jedes der Kinder bekam eine Rettungsweste und sie mussten Essen, Trinken (während der Bootsfahrt) und eine Wechselgarnitur mitbringen.

So wurde dann auch während der Fahrt recht schnell gegessen und getrunken.

Die reine Ruderzeit betrug 2-2.5 Stunden, was ausreichend ist. Mehr sollte man bei einer derartigen Tour nicht angehen.

In der Vorbereitung zur Tour stellte sich heraus, dass nahezu 40% der Kinder keinen Freischwimmer (Bronze) hatten - zumindestens Seepferdchen hatten aber fast alle. Umso schöner, dass zwei Kinder die Fahrt zum Anlass nahmen, einen Freischwimmer sofort nachzuholen.

Am Ende brachten Eltern noch belegte Brötchen zum Picknick, und die Kinder wurden dann in Fahrgemeinschaften nach Hause oder zur Schule zurückgebracht. Fazit für alle: eine lustige Fahrt, die allen Spass gemacht hat.

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Kleve tritt dem Zweckverband Breitband bei …

by admin on Jun.15, 2010, under Verein "Kleve ans Netz"

Gestern abend hat der Gemeinderat dem Vorhaben zugestimmt, dem Zweckverband Breitband beizutreten - Gratulation zu dieser guten Entscheidung!

Im Juli soll nun der Zweckverband gegründet werden - allerdings wohl ohne die Städte Itzehoe, Glückstadt und Wilster, da diese ihren eigenen Weg gehen wollen und alles unter ihren eigenen Stadtwerken bündeln wollen.

Der Zweckverband soll den Aufbau von Glasfaserleitungen im Kreis betreuen und koordinieren. Dann soll das gesamte Netz einem oder mehreren Anbietern angeboten werden, die dann die einzelnen Haushalte betreuen sollen.

Erste Kalkulationen gehen von €60 für ein Triple-Play angebot (TV, Internet und Telefonieren) aus und man ist sich auch bewusst, dass man Preise nehmen muss, die oberhalb der Stadtpreise liegen werden.

Der erste Schritt ist gemacht und nun hoffen wir mal, dass das nun auch losgeht.

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Solidarität ist selten eine Einbahnstrasse, aber vielleicht eine langfristige Investition

by admin on Jun.15, 2010, under Verein "Kleve ans Netz"

Überspitzt gesagt, glaube ich nicht an politischer Solidarität zwischen Städten und Gemeinden. Weder innerhalb der Kreise oder gar auf der Ebene von Bundesländer. Die öffentlich ausgetragene politische Solidarität ist nichts weiter als das momentane Ausleben von politischen oder geographischen Bündnissen, getragen von Erkenntnissen, dass es nicht anders geht. Das Problem ist meistens, dass man nicht erkennt, dass es nicht anders geht.

Wenn es heute nur nach wirtschaftlichen Aspekten gehen würde, dann würden wir auf dem Lande in der heutigen Zeit kein Telefon mehr bekommen, kein Strom, kein Gas oder Gleisanschluss.

Wenn es nur nach wirtschaftlichen Aspekten geht, dann hätte Itzehoe auch keine Haltestelle von IC-Zügen. Wenn es nur nach firmenpolitischen Aspekten geht, dann könnten die Stadtwerke ihren Strom und ihr Gas nur in ihrem eigenen Netz anbieten und nicht durch fremde Netze auch entfernteren Kunden anbieten. Und solche Sachen wie Theater etc. gäbe es sowieso nicht.

Aber es richtet sich nicht immer nach wirtschaftlichen Aspekten - sondern es gibt auch politische Vorgaben, von denen auch Städte im Kreis profitieren. In einer Zeit, in der in immer größere Regionen (z.B. Hamburg) gedrängt wird können die lokalen größeren Städte alleine nicht überleben - hier müssen sie auf eine Zusammenarbeit des Kreises bauen und damit auf das Umland - denn auf Solidarität aus Hamburg dürfen auch Kleinstädte wie Itzehoe nicht pochen.

Vielleicht bedarf es weitsichtigen Personen, um aus dieser Entwicklung richtige Entschlüsse ziehen zu können - und nicht lokale Stadt-Größen, die das tägliche parteipolitische “Klein-Klein” in der lokale Tagespresse als ihre große Bühne betrachten.

Übrigens: die “einfachen” Leute aus dem Umland haben kaum derartige Probleme: sie kaufen in den Städten ein, sie bezahlen Eintritte in Bädern, in Theatern und müssen zu den zahlreichen Ämtern in die Städte gehen und sie können Strom und Gas von den Stadtwerken beziehen - alles, um lokale Arbeitsplätze zu unterstützen. Sie betreiben auf ihre Art täglich praktische Solidarität - die eigentlich nur in Richtung der Städte gehen.

Die Reaktion der Städte und der Stadtwerke im Hinblick auf den Zweckverband ist verständlich, aber geprägt von lokalem Denken. Warum nicht ein lokales Netzwerk bauen und gleichzeitig dem Zweckverband beitreten und damit - eventuell zu besseren Konditionen für die eigenen Kunden - das Netzwerk einbringen ?

Für die Einwohner in Itzehoe, Glückstadt und Wilster kann das egal sein - mit der Gründung des Zweckverbandes werden sich die Städte gezwungen sehen über die Stadtwerke ein eigenes Glasfasernetz zügig aufzubauen - ansonsten wäre die Blamage zu groß.

Auch für diese Städte ein beispielhaftes und mit großen Kosten behaftetes Unterfangen - schade, dass man es im Sinne aller Bürger nicht gemeinsam angehen kann.

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Paddeln in Plön/Preetz

by admin on May.30, 2010, under Kleve und Umgebung

Am 22.ten haben wir wieder mal eine Paddel-Tour gemacht - mit Freunden und Bekannten haben wir zusammen vier Boote gemietet und uns entschieden von Plön nach Preetz zu paddeln.

Gemietet haben wir die Boote und um 10.00 Uhr haben wir uns alle auf einem Parkplatz in der Nähe der Einsetzstelle in Appelwarder getroffen. Der Anbieter hatte mehrere Gruppen zu diesem Zeitpunkt zum Treffpunkt bestellt und so waren wir nicht die einzigen, die dort einstiegen. Der Service war gut, jeder mußte Rettungswesten anziehen (auch die Erwachsenen !). Wir hatten dieses Mal ein 4-er Boot, das neben den diversen Essensachen auch Platz für den Hund boot - auch wenn das über die Stunden recht anstrengend war.

Der Tag startete zwar mit kühlem und feuchten Wetter, aber im Laufe des Tages kam die Sonne raus und es wurde richtig sonnig und warm.

Wir fuhren über den “Kleinen Plöner See” an Wittmoldt vorbei und machten dort die erste Pause an der öffentlichen Haltestelle, die übrigens sehr nett gemacht ist ! Danke an die Gemeinde für diese schöne Haltestelle.

Weiter ging es die Gewässer weiter zum “Kronsee” und “Fuhlensee” zur nächsten Haltestelle: der “Wahlstorfer Mühle”.

Nach einer Pause ging es dann auf die letzte Etappe: quer über den “Blanker See” zur “Kanu-Basis” des Anbieters.

Insgesamt haben wir knapp 5 Stunden gepaddelt - und das reichte dann auch :-). Der Po schmerzte schon richtig und man war für jedes Umsitzen froh, der Hund war müde auch viel mehr waren es auch die Kinder.

Die Strecke selber ist sehr abwechslungsreich - weite Seen mit ordentlichem “Seegang”, aber auch die enge Passagen der Schwentine waren sehr reizvoll. Gerade die letzteren Teile waren wirklich schön - wenig Wasser unter dem Boot, untern den Bäumen unterdurch: schön.

Die Strecken über die grossen Seen waren dagegen schon anstrengend: guter Gegenwind erforderten regelmässiges Rudern und auch erzeugten Wellengang. Letzteres spürten wir auf dem “Blanker See”. Auch wenn nie die Gefahr eines Kenterns bestand, kann ich gut verstehen, dass man lieber in der Nähe des Landes fahren sollte - vor allem mit Kindern. Im Fall der Fälle wäre ein Weg zum Ufer sehr lang geworden.

Mit Sonnenschein verabschiedete sich die Seenplatte von uns, wir fuhren alle nach Hause - froh im bequemen “Autosessel” sitzen zu können und am nächsten Tag merkten alle Teilnehmer ihre Muskeln ….

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